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Zitat #5

Mai 5, 2010
    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.
    Franz Kafka
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Links #7

April 22, 2010

Links für 2010-04-22

  • Reihe: Managing Ctrl-Verlust
      Das Internet wird immer mehr auch Diskussionsgegenstand der klassischen öffentlichen Debatten. Das ist gut, aber selten schön anzuschauen.
  • „Hoffentlich zerschellen wir an einem Berg“
    Die Passagierin Angelika Niall saß in der Boeing 747, die am 24. Juni 1982 durch Vulkanasche flog

      Keiner brach in Panik aus. Hinterher haben wir gefragt, warum und sind zu dem Schluss gekommen, dass Panik nur dann ausbricht, wenn man noch denkt, man könne sich retten.
  • CIA Red Cell: Why Counting on Apathy Might Not Be Enough
    (Der nachfolgende Punkt bezieht sich auf dieses Dokument)
  • Die Furcht der CIA vor den Toten des Kriegs in Afghanistan

      Die Internetplattform „Wikileaks” […] hatte bereits zuvor ein Papier des US-Geheimdienstes im Internet veröffentlicht, Titel: „Afghanistan: Aufrechterhaltung der Westeuropäischen Unterstützung für die Nato-geführte Mission – weshalb es nicht ausreichen könnte, auf Gleichgültigkeit zu zählen”.
      In der Vergangenheit habe man bei Truppenaufstockungen auf die Gleichgültigkeit der Bevölkerung bauen können. Umfragen hätten ergeben, dass die Wähler Afghanistan nicht als „unser Problem” betrachten.
      Wörtlich heißt es: „Deutsche Verluste… könnten der entscheidende Punkt dafür sein, dass sich passive Ablehnung in aktive Rufe nach einem sofortigen Truppenabzug verwandelt.”
      Und was empfehlen die Geheimdienstler, um diesem Szenario zu begegnen: maßgeschneiderte Botschaften. Eine Maßnahme könne die Versicherung sein, dass Deutschland bei der Mission ein geschätzter Partner sei – genau diese Botschaft transportierte Stanley McChrystal, US-General und Oberkommandierender der Schutztruppe in Afghanistan, am Mittwoch während seines Besuchs in Berlin.
      Außerdem heißt es in dem Strategiepapier, dass Westeuropäer größere militärische und zivile Opfer tolerieren könnten, wenn es eine klare Verbindung zwischen dem Ergebnis in Afghanistan und ihren eigenen Prioritäten gebe. Es müssten Botschaften vermittelt werden, die die Konsequenzen einer Nato-Niederlage „dramatisieren”, etwa eine größere Terrorgefahr in Deutschland, Drogen- sowie Flüchtlingszufluss.
      Andererseits könnten afghanische Frauen als ideale Botschafter dienen, um die ISAF beim Kampf gegen die Taliban human erscheinen zu lassen. Die Frauen könnten über ihre Erfahrungen unter dem Taliban-Regime berichten, ihre Zukunftspläne schildern und ihre Furcht vor einem Sieg der Taliban verdeutlichen. Zum Abschluss ihrer Überlegungen schlägt die „Rote Zelle” vor, diese Frauen in die Medien zu bringen – und zwar auf jene Kanäle, die ein großes Publikum mit einem überproportionalen Frauenanteil unter den Zuschauern haben.

  • Parteienfinanzierung:
    Spenden nach Unternehmen, Verbänden & natürlichen Personen
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    CO2-Ersparnis

    April 16, 2010

    Die Idee dieser Grafik ist sicherlich nett – aber sie macht es sich etwas einfach.



    Als würde diese Menge an CO2 wirklich eingespart.
    Die Grafik übergeht die Mengen CO2, die die „gestrandeten“ Menschen stattdessen allein durch Züge und Autos emittieren.
    Trotzdem, nett.

    (via)

    h1

    Zitat #4

    April 16, 2010
      Why join the navy if you can be a pirate?
      Steve Jobs
    h1

    Festgefahrener Sandmann

    April 15, 2010

    Bei manchen Büchern tu ich mir schwer. So auch bei Hoffmanns Sandmann, den ich seit diesem Blogeintrag schon gefühlte fünf Mal zu lesen angefangen, aber bisher kein einziges Mal beendet habe. Eigentlich ist dieses Ding ja nicht mal ein richtiges Buch, mit seinen 40und Seiten. Aber es ist so unhandlich wie.. wie.. mir fällt kein Vergleich ein. Es gebärdet sich beinahe wie Herr der Ringe, was den Zeitaufwand zum Lesen angeht.
    Es ist, als bräuchte ich mehrere Tage für eine Seite, weil der Text so klebrig und langweilig ist, dass ich kaum vom Fleck komme.

    Jedenfalls, eh – was ich eigentlich sagen will:

      Denn meiner gedachtest Du wohl recht lebhaft, als Du Deinen letzten Brief an Bruder Lothar absenden wolltest und die Aufschrift, statt an ihn an mich richtetest. Freudig erbrach ich den Brief und wurde den Irrtum erst bei den Worten inne: »Ach mein herzlieber Lothar!«

    Ich erbrech hier auch gleich was..

    h1

    Zitat #3

    April 14, 2010
      Wissen ist keine Schande. Es nützt halt nur nichts.
      Sven Regener (Mensagespräch mit der Zeit)
    h1

    Zitat #2

    April 13, 2010
      Man muss sehr lange sehr schlecht sein, um irgendwann gut zu werden.
      Eckart von Hirschhausen (Mensagespräch mit der Zeit)