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In welchen Ländern spielen die Fußballer, wenn nicht gerade WM ist?

Juli 5, 2010

In welchen Ländern spielen die Fußballer der verschiedenen Nationalteams, wenn nicht gerade WM ist?
Die folgende Seite bietet hier – auch zu bereits vergangenen Weltmeisterschaften – einen schönen Überblick:

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Spielplan

Juli 4, 2010

In den letzten Tagen bin ich einfach nicht an den PC gekommen, zu viel WM, zu viel Geburtstage, zu viele Prüfungen. Daher kommt das jetzt leicht spät – aber besser spät als nie.

Die schönste Grafik dieser Art, die ich gefunden habe; sehr übersichtlich und alles.. sortierbar nach Land, Datum, Stadion und Gruppe/Runde – ansehen!

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Das bisschen Öl im Golf

Juni 16, 2010

(via mcwinkel)

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Ab wann genau darf man denn Kritik äußern?

Mai 30, 2010

Ab wann genau darf man denn Kritik äußern, ohne dass einem gleich Missgunst unterstellt wird?

Ich war nie der große Fan von Lena Meyer-Landrut. Zufälligerweise hatte ich mal in eine ‚Unser Star für Oslo‘-Sendung reingeschaltet, in der sie dann auch sang. Ich fand ihre Art uns Weise nett.. unkonventionell, frisch.
Auf der Bühne ist sie auf eine ungewohnte Art präsent, ihr Englisch teilweise stark gewöhnungsbedürftig. Aber ich schätze, das liegt weniger an ihrem Unvermögen sondern soll ganz bewusst eine Art „Macke“ sein, an der man sie wiedererkennt.
Solange sie auf einer Bühne ist, funktioniert das ja auch ganz gut. Hört man sich dann aber ihre Lieder alleine an – ohne einen flankierenden Auftritt zu sehen – finde ich, wird ihre Musik sehr schnell beliebig. Austauschbar.

Dass ihr das Publikum das Lied „Satellite“ reinwürgte, kann ich nicht nachvollziehen. Aber okay, die anderen beiden waren keine wirklich besseren Alternativen. Aber trotzdem: mit so einem fürchterlichen Lied sollte sie nach Oslo gehen? Man hält ja allenfalls den Refrain aus. Mit der Zeit gewöhnt man sich an das Lied, findet es im Bestfall von mal zu mal besser.
Ich dachte nicht, dass sie eine wirkliche Chance hat – wenn dann allenfalls eine kleine durch ihre ungewohnte Präsenz auf der Bühne. Aber dass ihr eine Favoritenrolle zugeschrieben wurde – nicht nachvollziehbar. Nach ein paar Diskussionen während des Contests gestern Abend hätte ich sie – gutmütig – zwischen Platz 7 und Platz 11 eingeordnet.
Aber der Sieg?! Nachdem sie aufgetreten war, äußerte ich meine Zweifel. Schief hier, komisch da. Und wurde sofort von Gegenargumenten überrannt. In unserer Runde war ich so ziemlich die Einzige, die skeptisch reagierte.
Positiv fand ich, dass sie ihrer Art und Weise treu blieb; kein großes Tramram. Schlichtes, schwarzes Kleid, wie man es inzwischen von ihr gewohnt ist. Keine große Inszenierung wie der vollbusige Aprikosenstern, der am Ende zu einem wackelnden, pseudo-formvollendeten Baum heranwächst.

Als es erste Punkte für Deutschland gab, fand ich das nett. Immerhin kein so katastrophales Abschneiden wie im Vorjahr. Aber ich nahm es nicht wirklich ernst. Auch nicht, als Türkei und Rumänien/Dänemark uns nicht mehr einholen konnten, selbst wenn sie alle verbleibenden 12 Punkte bekämen und Deutschland keinen einzigen mehr.

Hape Kerkeling sagte im Anschluss, der Sieg sei verdient.
Das sehe ich nicht so; ich finde den Sieg irritierend, verstehe ihn nicht wirklich.
Meiner Meinung nach muss Lena das Ding schon im Vornherein (fast) in der Tasche gehabt haben, mit so einem Auftritt alleine, ohne alles andere – beispielsweise Show und PR – , gewinnt man keinen Song Contest.
Zumindest nicht mal eben so.

Während ich an diesem Blogeintrag tippe, wandelt sich meine Meinung ein wenig. Vielleicht ist es ja dasselbe Konzept, das Alexander Rybak hat gewinnen lassen. Begeisterung bei dem, was man tut. Oder so.
Ich kann es zwar nicht nachvollziehen, wie man mit diesem Auftritt gewinnen kann, aber wie dem auch sei; ich freu mich für sie.

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Links #8

Mai 23, 2010

Eigentlich sollten diese Linksammlungen dazu dienen, empfehlenswerte/interessante Verlinkungen zu bündeln, aber da ich zur Zeit absolut nicht zum Bloggen komme, drohen sie Überhand zu nehmen. Oder dominieren den Blog schon. Wieauchimmer.
Jedenfalls werde ich das ab jetzt noch weiter zusammenfassen, auf einmal die Woche. Das dürfte eine Verbesserung sein, denke ich.
Also dann:

Links für KW 20

  • Zukunft des Buches: Mehr scannen, weniger lesen

      „Ich leugne, dass es sich [bei der Digitalisierung von Büchern] um eine neue Lesekultur handelt“, zürnte Frühwald.
      Unter Berufung auf Maurice Blanchot beklagte Wellershoff Infotainment und Überproduktion: Alles sei da, alles zu viel, und alles signalisiere Bedeutung.

  • Fotoreihe: Himmel über Gaza
  • Datenschutz: Google an die Leine

      Es gehört zu den Eigentümlichkeiten der deutschen Debatte über das Internet, dass der Daten sammelnde Staat weitaus misstrauischer beobachtet wird als die Daten sammelnden Netzgiganten.
      Denn auch in der digitalen Welt führt der Verzicht auf Regulierung gerade nicht zu einem Zugewinn an Freiheit, sondern bloß dazu, dass sich der Stärkere, der Lautere, der besser Organisierte durchsetzt

  • Lebenshilfe durch Desgignerpillen: Schöne neue Hirne

      „Der ursprüngliche Zweck der Medizin“, schrieb der amerikanische Intellektuelle Francis Fukuyama über die Biotechnologien, „ist es, die Kranken zu heilen und nicht, gesunde Menschen zu Göttern zu machen.
      Vigil, Exelon, Cipralex, Adderall, Ritalin, Dexedrine und unzählige andere Medikamente wurden eigentlich gegen ADHS entwickelt, gegen Angstzustände, Depressionen, Alzheimer oder Narkolepsie. Sie sollten heilen.
      Aber mit ihren Wirkstoffen wie dem amphetaminähnlichen Stimulanzmittel Methylphenidat, dem Wachmacher Modafinil oder D-Amphetamin hoffen eben auch völlig Gesunde, sich besser zu konzentrieren, mehr leisten zu können und dabei auch noch viel weniger zu schlafen. Sie werden glücklich, vielleicht sogar euphorisch. Natürlich ohne Anstrengung und ohne Überwindung. Das ist das Begehrliche daran. Und genau das, was vielen daran aufstößt: die Leichtigkeit, mit der auf einmal der posthumane Mensch geschaffen werden soll.

  • h1

    Zitat #7

    Mai 10, 2010
      Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, daß man Flügel hat.
      Helen Hayes
    h1

    Zitat #6

    Mai 7, 2010
      Wer die Versuchung nicht kennt, ein Buch zu klauen, der verdient auch keine Freiexemplare.
      Ernst Rowohlt